Ev. Kirchengemeinde Lindenfels
…die Wochen vergehen wie im Flug, das Kitajahr ist wieder einmal zu Ende. Die angehenden Schulkinder, „die Starken Tiger“, haben in den letzten Wochen in unserer Kita noch einiges erlebt, bevor der neue Lebensabschnitt „Schule“ beginnt. Nachdem die „Starken Tiger“ bereits mit ihren Erzieherinnen die Grundschule kennengelernt und erste kleine Unterrichtsstunden in Mathe, Deutsch und Sport absolviert haben, war es schließlich Zeit gemeinsame Abenteuer zu erleben. Aus vielen spannenden Ideen und Wünschen der Kinder und Eltern sind zwei Projektwochen entstanden.
Die erste Projektwoche wurde rund um das Thema „Blaulicht“ gestaltet. Die freiwillige Feuerwehr Lindenfels ist mit ihren großen Fahrzeugen in der Kita angefahren, um uns abzuholen und zum Feuerwehrhaus zu bringen, wo wichtige Brandschutzerziehung stattfand. Außerdem hatten wir Besuch von einem echten Polizisten der Bereitschaftspolizei. Das war besonders aufregend, da die Kinder echte Einsatzmaterialien wie Schutzwesten und Helme anprobieren durften.
Die zweite Projektwoche wurde mit einem Ausflug mit dem öffentlichen Bus zu „Schneiders kleiner Farm“ in Gumpen bei Reichelsheim gestartet. Hier haben die Kinder das Leben auf
einem Bauernhof mit allen Sinnen erkundet. Überall duftet es nach Landluft, Kühe werden gestreichelt, das Tierfutter rieselt durch die Kinderhände. Ein weiteres spannendes Erlebnis war der Waldbesuch gemeinsam mit Herrn Eder, dem Förster. Es ging auf Spurensuche - welche Tiere leben in unseren Wäldern, wie er-kenne ich die verschiedenen Bäume und deren Blätter? Fragen über Fragen, welche die Kinder spielerisch beantworten konnten. Zum Ende der Woche standen noch der „Schlierbacher Spielplatz“, sowie der Minigolfplatz und das Lindenfelser Eiscafé auf dem Tagesprogramm. Innerhalb dieser Tage sind viele schöne Momente und Erinnerungen entstanden, wodurch die Schulkinder zu einer echten Gemeinschaft zusammengewachsen sind. Mit einem Grillfest, sowie einem Gottesdienst haben wir schließlich gebührend Abschied gefeiert.
Wir danken allen Eltern und Helfern, die unsere Schulkinder in ihrem letzten Kitajahr begleitet und uns bei unserer täglichen pädagogischen Arbeit unterstützt haben! Wir Wünschen allen Kinder mit ihren Familien alles Gute für die Zukunft & Gottes Segen!.
Es grüßt Sie das gesamte Team der Kita Baur de Betaz
… der muss zu uns Kindern gehen.“: Im Kindergarten haben viele Kinder einen ganzen Vormittag lang fleißig an der Werkbank gearbeitet. Dazu sollte erwähnt werden, dass sich Sven Mayer, ein „Kindergartenpapa“, dazu bereit erklärt hatte, ein besonderes Angebot an dieser Werkbank zu ermöglichen. Dafür hatte er sich extra Urlaub genommen; denn beruflich ist er eigentlich als Baumpfleger tätig. Es ist immer toll, wenn sich Elternteile im Kindergarten engagieren, denn davon kann eine Einrichtung sehr profitieren! Und zwar hatte er sich passend zur Osterzeit überlegt, dass die Kinder ein handgroßes Osterei aus Sperrholz aussägen und dieses anschließend anmalen können. Solch ein Angebot be-nötigt eine gute Begleitung, da Kinder nie unbeaufsichtigt mit einer Säge arbeiten sollten. Für das ein oder andere Kind war es vielleicht sogar das erste Mal, dass es mit einem Werkzeug selbstwirksam arbeiten und diese handwerkliche Erfahrung sammeln durfte. Des Weiteren konnten die Kinder das ausgesägte Osterei glattschleifen und ein Loch hineinbohren, damit man es dekorativ aufhängen kann. Es sind viele bunte Ostereier entstanden, die nun unsere Kita im Eingangsbereich schmücken.
Der Umgang mit der Säge ist für viele Kinder eine spannende Tätigkeit, welche nicht so oft im Alltag stattfindet. Von daher möchten wir uns ganz herzlich bei Herrn Mayer für den Einsatz in unserer Kita bedanken!
Leider wurde die Holzfigur, die mit viel Engagement von etlichen Kindern geschmirgelt, gefeilt, zusammengeleimt und angemalt wurde (über die Entstehung hatten wir im letzten Frühsommer im Kirchenbote berichtet) zum zweiten Mal zerstört. Wir konnten die Figur nun nicht mehr reparieren und finden wirklich schade, dass es ein solch rücksichtsloses Verhalten geben muss.
Klettern, Robben, Hangeln – Lern- und Erfahrungsfelder im Alltag
Sehr gerne nutzen die Kinder unseren Turn- und Bewegungsraum, um dort zu toben, oder sich Höhlen aus den großen Polstern zu bauen. Beliebt ist auch die Sprossenwand. Hier haben die wagemutigsten Kinder den besten Überblick, sie können von ganz oben auf das Geschehen herabschauen. Manchmal stellen wir Erzieherinnen eine große Weichbodenmatte vor die Sprossenwand, dann hangeln sich die Kinder an Seilen wie beim Bergsteigen nach oben.
Auch beim Spielen im Außengelände geht es immer wieder um das körperliche Erfahren eigener Fähigkeiten. Auf dem Klettergerüst sind Geschicklichkeit und Gleichgewicht gefragt; ich muss mich und meinen Körper in der Balance halten, um weiter nach oben zu kommen. Das Überwinden der abschüssigen Felslandschaft im „Steinbruch“, dem unteren Teil unseres Außengeländes, schaffen nicht alle Kinder von Anfang an. Viele sind zunächst zögerlich und unsicher, mit der Zeit aber immer schneller. Ein tatsächliches Verschaukeln der Sinne
geschieht, wenn die Kinder der Länge nach den Berg hinabrollen. Manche Jacke schaut danach nicht mehr ganz wie frisch gewaschen aus (deshalb haben die Kinder meist Matschsachen für das Spielen im Freien dabei, oder aber verständnisvolle Eltern).
Eine äußerst spannende Art von anregungsreicher Bewegung findet bei unseren Waldtagen statt. Hier geht es ums Erkunden von eher unbekanntem Gelände. Mal wird durch einen kleinen Geäst-haufen gekrabbelt, mal über große Felsen. Entweder müssen wir uns einen steilen Geheimweg erobern, oder wir haben es mit rutschigem Untergrund zu tun.
Phantasie, Kooperation, Ausdauer, Geschicklichkeit, Problemlöseverhalten werden in all den genannten Beispielen ständig und vollkommen nebenbei geübt. Wir Erwachsenen begeben uns gemeinsam in den Raum, der erkundet werden darf. Wir ermutigen und bestärken, geben kleine Hilfestellung, sind da, wenn es zu heiklen Situationen kommen könnte.
So bilden sich die Kinder im besten Sinne ganz von selbst. Aus eigenem Antrieb. Weil sie sehen, dass der Freund es geschafft hat. Weil sie neugierig sind und eigene Grenzen immer wieder überprüfen wollen. Weil sie Kinder sind.
Mit herzlichen Grüßen für das KiTa-Team, Silke Schürger
Am 15. Januar konnten wir Kerstin Neidig als neue pädagogische Fachkraft in unserem Haus begrüßen. Fr. Neidig arbeitet derzeit mit 30 Wochenstunden in unserer KiTa und verstärkt das Team.
Liebe Kerstin, schön, dass Du nun bei uns bist!
Es grüßen Dich alle Kinder und die Mitarbeiterinnen
Was für manche Erwachsenen ein Graus oder zumindest lästiges Übel darstellt, ist für Kinder in aller Regel ein Grund zur absoluten Freude. Wenn es schneit und sich die Welt vorm Fenster in ein neues Land verändert, dann hat das etwas zauberhaft Magisches. Wie gut, dass wir nicht weit laufen müssen, um an der Sauwaad Poporutscher fahren zu können, oder uns übermütig den Berg hinunter zu rollen. Für einen echten Schneemann war das gefrorene Nass zu fein, es war einfach zu kalt an diesen ersten Januartagen. Trotzdem hatten wir jede Menge Spaß, kalte Hände und nasse Hosenbeine, kleine Eiszapfen an den Kapuzenkragen und Mützen und hinterher knallrote Backen, wenn im warmen Kindergarten alles wieder auftauen konnte.
Am letzten KiTa-Tag, Freitag, 19.12.2025 fand abends der gemeinsam mit Pfarrerin Nicklas-Bergmann und uns gestaltete Gottesdienst zu Weihnachten in der Kirche statt, diesmal wieder mit einem Krippenspiel von Josef, Maria und dem Kind, welches im Stall geboren wird. In den Wochen davor hatten sich die Kinder zum Mitspielen angemeldet, kleine Kostüme wurden gebastelt, die Rollen und Abläufe mehrmals geübt und besprochen. Und dann kam doch wieder vieles anders, als ursprünglich geplant. Eine heftige Erkältungswelle ging durch unser Haus, viele Kinder mussten krank zu Hause bleiben und konnten auch nicht beim Gottesdienst teilnehmen, was wirklich schade war. Umso schöner fügte sich die Spontanität anderer Kinder, die an diesem Abend etliche Rollen ersatzweise übernahmen. So fanden Josef und Maria schließlich ihre Herberge, die Engel, Hirten und Schafe, der Esel, die Kuh, alle konnten kommen und das Wunder sehen, was dort geschehen war.
Eine kleine Anekdote möchten wir Ihnen an dieser Stelle nicht vorenthalten: erfahrungsgemäß ist es immer so, dass mehr als ein Kind Maria sein möchte. In der Vorbereitung haben wir deshalb zunächst alle Rollen verteilt, die dazugehören und ebenfalls wichtig sind. Es fanden sich schnell viele Schafe, Engel, ein Wirt, der Soldat, die Hirten, Kuh, Esel, Josef, im Ganzen etwas mehr als 30 Kinder. Und drei Maria-Anwärterinnen. Jede bestand darauf, diese Hauptfigur übernehmen zu wollen. Wir überlegten und wogen ab, wollten als Erwachsene aber nicht sagen: „Du darfst und ihr zwei leider nicht!“ Schließlich teilten die drei Mädchen die Rolle der Maria, jede durfte für einen Abschnitt im Mittelpunkt stehen. Übrigens waren diese drei nicht erkrankt oder bereits wieder gesund und konnten ihren Auftritt wie vorher geübt präsentieren.
Noch eine Tradition, die sich seit über 20 Jahren hält, die lebt und weitergegeben wird durch viele Elternjahrgänge: die Planung, Vorbereitung und Bestückung eines eigenen Stands auf dem Lindenfelser Weihnachtsmarkt. Es ist bemerkenswert, wie engagiert sich etliche Eltern einbringen, um für den Erlös kleinere und größere Anschaffungen in unserer KiTa möglich zu machen. Im Namen aller Mitarbeiterinnen und Kinder möchten wir uns sehr herzlich dafür bedanken!
Herr Eichhorn sucht den Winter
genauer gesagt, die erste Schneeflocke. Die ist weiß und weich und nass und kalt und einfach wunderschön. Sagt der Bock. Herr Eichhorn kann nicht wissen, was die erste Schneeflocke ist oder wann sie kommt. Er hat den Winter bisher immer (fast) verschlafen. Wie gut, dass Igel und Bär bei der Suche helfen, sechs Augen sehen schließlich mehr als zwei. Ob die ungleichen Freunde die erste Schneeflocke gefunden haben…!?
Das wissen die mehr als 30 Kinder und Erwachsenen, die beim Adventsfenster am 3. Dezember im ökumenischen Pfarrsaal, gestaltet von unserer KiTa, dabei waren. Wie seit über 25 Jahren gibt es diese Tradition auch im Advent 2025, obwohl sich Renate Schneider erstmals aus der Organisation zurückgezogen hat. Vier engagierte Mütter sorgen nun als Team für die passenden Rahmenbedingungen. Wie schön, dass sich bis auf den 24. Dezember für jeden Abend jemand gefunden hat, der mit einer kleinen Geschichte für heimeliges Wohlfühlen und eine kleine Auszeit in dieser sonst so hektischen Zeit sorgt. Etliche Grundschulkinder lesen eine Geschichte, große und kleine kommen zusammen und schenken sich heiteres, besinnliches, spannendes Vorlesen. Viel Erfolg dem neuen Team um
Maren Friedrich,
Patricia Kokott,
Julia Haller und
Tanja Arras!
Es grüßt sehr herzlich,
Silke Schürger
Am Donnerstag, 3.7. verabschiedeten wir die künftigen Schulanfängerkinder mit unserem schon traditionellen Picknickdeckengottesdienst im Kurgarten. Mit vielen Liedern, der Geschichte „Vom Ernst des Lebens“ und dem Segen für die Kinder gestalteten wir eine schöne Abschiedsfeier in Sicht- und Hörweite der Kirche.
An dieser Stelle möchten wir uns bei Kindern und Eltern für die schönen Geschenke – eine selbstgemachte
Gute-Wünsche-Skulptur, etliche Schubkarren für die zu erledigenden Arbeiten im Sand, sowie einen Apfelbaum bedanken.
Wir wünschen „unseren Regenbogenkindern“ einen gelingenden Übergang, nette Lehrerinnen, viel Spaß und Erfolg in der Schule und uns allen erholsame Ferien, die für die KiTa ab Mo, 21.07. beginnen.
Über einen sehr langen Zeitraum haben wir uns im Team intensiv mit der Gestaltung unseres Essensbereich in der Kita beschäftigt. Unser Ziel ist es, den früheren Werkraum in einen einladenden Essensraum zu verwandeln.
Ein großer Vorteil dieses neuen Raumes ist, dass es dort deutlich ruhiger sein wird, als im Flurbereich, da kein Durchgangsverkehr zur Garderobe oder in das Obergeschoss stattfindet. Wir möchten eine angenehme Atmosphäre schaffen, ein Ort, an dem Kinder ihr Frühstück und das Mittagessen entspannt genießen können. Mit dem neuen Raum möchten wir den Kindern noch mehr Struktur, Ruhe und Gemeinschaft beim Essen ermög-lichen. Ein fester und ungestörter Ort für die Mahlzeiten schafft Orientierung, stärkt Rituale und macht das gemeinsame Essen zu einem noch schöneren Erlebnis.
In den letzten Wochen haben wir mit den Kindern den Werkraum ausgeräumt und die Essensmöbel, das Geschirr, Stühle und Tische wieder eingeräumt. Es entstand ein wunderschöner Essensraum, den die Kinder seit Juni mit großer Begeisterung nutzen. Sie genießen weiterhin das leckere Frühstücks- und Mittagsessens-büfett, welches weiterhin frisch zubereitet wird, die Ruhe, die neue Atmosphäre und die schönen Gespräche die während des Essens entstehen.
Nun braucht es noch einen Namen für unseren Essensraum und die Kinder sind fleißig am Sammeln wie der Raum heißen könnte. Die Entscheidung wird nicht einfach für die Kinder werden, wenn sie sich zwischen Regenbogen Bistro, Riesen Pizzeria oder Kinder-restaurant und noch einigen Namen mehr, entscheiden müssen.
Es bleibt spannend.
Viele liebe Grüße
Das Kita Team
Auch in diesem Jahr sind wir wieder mit verschiedenen Kindergruppen in und um Lindenfels herum unterwegs, um unsere Umgebung von herumliegendem Müll zu befreien. Wir beteiligen uns damit bereits zum vierten Mal an der landesweiten Aktion „Sauberhaftes Hessen“. Dieses Projekt finden wir Erwachsenen unter verschiedenen Gesichtspunkten wichtig; es geht um Wahrnehmung und Verantwortung für uns selbst und unseren Lebensraum, es geht darum, dass Kinder sich selbsttätig und selbstwirksam erleben können, ihr Handeln hat unmittelbaren Einfluss. Die Kinder finden unsere Müllsammeltage in erster Linie spannend, ist doch nie sicher, was wo zum Vorschein treten wird. Wir sind immer dienstags unterwegs, sind ausgerüstet mit Arbeitshandschuhen, Greifzangen, Eimern, Müllsack, Bollerwagen und reichlich guter Laune, um zu finden, was andere fallen lassen. Wir waren bereits am Spielplatz in Schlierbach, vorbei am Schwimmbadparkplatz und dem Sportplatz, wo wir weniger fündig wurden als im letzten Jahr. Trotzdem kam doch einiges an Kuriosem zutage, so z.B. ein einzelner Schuh mit sich ablösender Schuhsohle, einige Meter weiter eine einzelne Socke (ob die zwei wohl mal zusammengehört haben!?), ein gutes Stück weiter ein Sonnenbrillenglas und noch etwas später schließlich die eine Hälfte eines Brillengestells. Für die Kinder war klar: da besteht ein Zusammenhang! Dieser arme Mensch musste nicht nur barfuß, sondern auf einem Auge blind den Heimweg finden, wie traurig!
Wirklich erschreckend war die Ausbeute an Zigarettenkippen, die wir in der Woche davor auf dem Fußweg vom Kindergarten bis zum Bürgerhaus gefunden haben.
Zur Info: Zigaretten brauchen etwa 10-15 Jahre, um sich in der Umwelt zu zersetzen (Quelle: antenna-bw.de). 10-15 Jahre, bis dahin sind die heutigen Kindergartenkinder volljährig! Außerdem sammelten wir leere Dosen, Flaschen, Papier- und Plastiktüten, und im Löwenbrunnen jede Menge Utensilien, die ganz sicher nicht ins Wasser gehören. Auch an diesem Tag war das Highlight eine kleine Legoanleitung („Die hab ich mir schon immer gewünscht!“). Ein regelrechter Schatz, den wir da entdeckt haben.
Wir freuen uns auf die nächsten beiden Touren und sind gespannt, was uns erwarten wird. Gleichzeitig möchten wir an dieser Stelle im Namen der Kinder an alle Leserinnen und Leser appellieren, dass Müll nicht in die Natur (oder an den Straßenrand), sondern in den Mülleimer gehört. Wenden Sie sich bei Fragen doch einfach an Ihre Kinder!
Mit herzlichen Grüßen aus der KiTa, Meike Ullrich, Silke Schürger und die Kinder
Die Ausgangslage: in unserem Turn- und Bewegungsraum gibt es verschiedene Materialien, die die Kinder zum Balancieren, Klettern, Bauen, Gestalten benutzen können, darunter auch Holzklötze in verschiedenen Größen. Leider kam es in der Vergangenheit zu kleineren Verletzungen im Umgang mit diesen Klötzen, weshalb diese ausgetauscht wurden.
Die Idee: eigentlich warteten die Bausteine nun auf die Entsorgung über den Sperrmüll. Einer Kollegin war dieser „finale Schritt“ auch im Sinne eines nachhaltigen Handelns aber zu endgültig und so kam der Gedanke, aus den ehemaligen Spielsteinen etwas Neues entstehen zu lassen.
Die Umsetzung: Gemeinsam mit einer Kindergruppe suchten wir nach einer neuen Verwendung und kamen schnell darauf, eine Figur, die fast so groß wie ein echtes Kind ist, zusammenzufügen und als Hinweisschild am Straßenrand vorm Kindergarten aufzustellen. Zur vorbereitenden Ausführung durfte der Ehemann einer anderen Kollegin in die Klötze Löcher bohren und mittels Gewindestäben eine stabile Verbindung der einzelnen Elemente herstellen. Zurück im Kindergarten machten sich viele fleißige Kinderhandwerker ans Abschleifen („Puh, ganz schön staubig und anstrengend!“) und Bemalen der Elemente.
Das Ergebnis: nach der abschließenden Versiegelung begrüßt die wunderschöne Figur nun freundlich und gut gelaunt alle Menschen, die zur KiTa kommen. Im Gespräch mit dem Ordnungsamt der Stadt wird sicher bald entschieden sein, an welcher Stelle unsere Figur ihren endgültigen Platz beziehen darf, damit für alle
motorisierten Verkehrsteilnehmer noch deutlicher zu sehen ist, dass im Bereich der KiTa ganz zu recht Tempo 30 gilt!
Einen schönen Ausflug mit „Jung“ und „Alt“
Mit einer Kleingruppe von Kindern haben wir die Bewohner der „Parkhöhe“ in Lindenfels besucht.
Wir wurden sogar mit dem eigenen Bus abgeholt. Die Fahrt war sehr spannend und wir haben viel gelacht.Im Gepäck hatten wir jede Menge Vogelhäuschen, Papier und Stifte.
In der Parkhöhe angekommen wurden wir herzlichst in Empfang genommen und mit leckerem Saft begrüßt. Gemeinsam mit ein paar Bewohnern haben wir dann gemalt, gelacht, viel erzählt und uns über Vögel ausgetauscht. Ein Vogelhäuschen haben wir als Andenken wieder mit in die Kindertagesstätte genommen. Die anderen Häuschen blieben dort, damit auch die Bewohner die vielen Vögel beobachten können, wie wir.