Ev. Kirchengemeinde Lindenfels
Klettern, Robben, Hangeln – Lern- und Erfahrungsfelder im Alltag
Sehr gerne nutzen die Kinder unseren Turn- und Bewegungsraum, um dort zu toben, oder sich Höhlen aus den großen Polstern zu bauen. Beliebt ist auch die Sprossenwand. Hier haben die wagemutigsten Kinder den besten Überblick, sie können von ganz oben auf das Geschehen herabschauen. Manchmal stellen wir Erzieherinnen eine große Weichbodenmatte vor die Sprossenwand, dann hangeln sich die Kinder an Seilen wie beim Bergsteigen nach oben.
Auch beim Spielen im Außengelände geht es immer wieder um das körperliche Erfahren eigener Fähigkeiten. Auf dem Klettergerüst sind Geschicklichkeit und Gleichgewicht gefragt; ich muss mich und meinen Körper in der Balance halten, um weiter nach oben zu kommen. Das Überwinden der abschüssigen Felslandschaft im „Steinbruch“, dem unteren Teil unseres Außengeländes, schaffen nicht alle Kinder von Anfang an. Viele sind zunächst zögerlich und unsicher, mit der Zeit aber immer schneller. Ein tatsächliches Verschaukeln der Sinne
geschieht, wenn die Kinder der Länge nach den Berg hinabrollen. Manche Jacke schaut danach nicht mehr ganz wie frisch gewaschen aus (deshalb haben die Kinder meist Matschsachen für das Spielen im Freien dabei, oder aber verständnisvolle Eltern).
Eine äußerst spannende Art von anregungsreicher Bewegung findet bei unseren Waldtagen statt. Hier geht es ums Erkunden von eher unbekanntem Gelände. Mal wird durch einen kleinen Geäst-haufen gekrabbelt, mal über große Felsen. Entweder müssen wir uns einen steilen Geheimweg erobern, oder wir haben es mit rutschigem Untergrund zu tun.
Phantasie, Kooperation, Ausdauer, Geschicklichkeit, Problemlöseverhalten werden in all den genannten Beispielen ständig und vollkommen nebenbei geübt. Wir Erwachsenen begeben uns gemeinsam in den Raum, der erkundet werden darf. Wir ermutigen und bestärken, geben kleine Hilfestellung, sind da, wenn es zu heiklen Situationen kommen könnte.
So bilden sich die Kinder im besten Sinne ganz von selbst. Aus eigenem Antrieb. Weil sie sehen, dass der Freund es geschafft hat. Weil sie neugierig sind und eigene Grenzen immer wieder überprüfen wollen. Weil sie Kinder sind.
Mit herzlichen Grüßen für das KiTa-Team, Silke Schürger
Am 15. Januar konnten wir Kerstin Neidig als neue pädagogische Fachkraft in unserem Haus begrüßen. Fr. Neidig arbeitet derzeit mit 30 Wochenstunden in unserer KiTa und verstärkt das Team.
Liebe Kerstin, schön, dass Du nun bei uns bist!
Es grüßen Dich alle Kinder und die Mitarbeiterinnen
Was für manche Erwachsenen ein Graus oder zumindest lästiges Übel darstellt, ist für Kinder in aller Regel ein Grund zur absoluten Freude. Wenn es schneit und sich die Welt vorm Fenster in ein neues Land verändert, dann hat das etwas zauberhaft Magisches. Wie gut, dass wir nicht weit laufen müssen, um an der Sauwaad Poporutscher fahren zu können, oder uns übermütig den Berg hinunter zu rollen. Für einen echten Schneemann war das gefrorene Nass zu fein, es war einfach zu kalt an diesen ersten Januartagen. Trotzdem hatten wir jede Menge Spaß, kalte Hände und nasse Hosenbeine, kleine Eiszapfen an den Kapuzenkragen und Mützen und hinterher knallrote Backen, wenn im warmen Kindergarten alles wieder auftauen konnte.
Am letzten KiTa-Tag, Freitag, 19.12.2025 fand abends der gemeinsam mit Pfarrerin Nicklas-Bergmann und uns gestaltete Gottesdienst zu Weihnachten in der Kirche statt, diesmal wieder mit einem Krippenspiel von Josef, Maria und dem Kind, welches im Stall geboren wird. In den Wochen davor hatten sich die Kinder zum Mitspielen angemeldet, kleine Kostüme wurden gebastelt, die Rollen und Abläufe mehrmals geübt und besprochen. Und dann kam doch wieder vieles anders, als ursprünglich geplant. Eine heftige Erkältungswelle ging durch unser Haus, viele Kinder mussten krank zu Hause bleiben und konnten auch nicht beim Gottesdienst teilnehmen, was wirklich schade war. Umso schöner fügte sich die Spontanität anderer Kinder, die an diesem Abend etliche Rollen ersatzweise übernahmen. So fanden Josef und Maria schließlich ihre Herberge, die Engel, Hirten und Schafe, der Esel, die Kuh, alle konnten kommen und das Wunder sehen, was dort geschehen war.
Eine kleine Anekdote möchten wir Ihnen an dieser Stelle nicht vorenthalten: erfahrungsgemäß ist es immer so, dass mehr als ein Kind Maria sein möchte. In der Vorbereitung haben wir deshalb zunächst alle Rollen verteilt, die dazugehören und ebenfalls wichtig sind. Es fanden sich schnell viele Schafe, Engel, ein Wirt, der Soldat, die Hirten, Kuh, Esel, Josef, im Ganzen etwas mehr als 30 Kinder. Und drei Maria-Anwärterinnen. Jede bestand darauf, diese Hauptfigur übernehmen zu wollen. Wir überlegten und wogen ab, wollten als Erwachsene aber nicht sagen: „Du darfst und ihr zwei leider nicht!“ Schließlich teilten die drei Mädchen die Rolle der Maria, jede durfte für einen Abschnitt im Mittelpunkt stehen. Übrigens waren diese drei nicht erkrankt oder bereits wieder gesund und konnten ihren Auftritt wie vorher geübt präsentieren.
Noch eine Tradition, die sich seit über 20 Jahren hält, die lebt und weitergegeben wird durch viele Elternjahrgänge: die Planung, Vorbereitung und Bestückung eines eigenen Stands auf dem Lindenfelser Weihnachtsmarkt. Es ist bemerkenswert, wie engagiert sich etliche Eltern einbringen, um für den Erlös kleinere und größere Anschaffungen in unserer KiTa möglich zu machen. Im Namen aller Mitarbeiterinnen und Kinder möchten wir uns sehr herzlich dafür bedanken!
Herr Eichhorn sucht den Winter
genauer gesagt, die erste Schneeflocke. Die ist weiß und weich und nass und kalt und einfach wunderschön. Sagt der Bock. Herr Eichhorn kann nicht wissen, was die erste Schneeflocke ist oder wann sie kommt. Er hat den Winter bisher immer (fast) verschlafen. Wie gut, dass Igel und Bär bei der Suche helfen, sechs Augen sehen schließlich mehr als zwei. Ob die ungleichen Freunde die erste Schneeflocke gefunden haben…!?
Das wissen die mehr als 30 Kinder und Erwachsenen, die beim Adventsfenster am 3. Dezember im ökumenischen Pfarrsaal, gestaltet von unserer KiTa, dabei waren. Wie seit über 25 Jahren gibt es diese Tradition auch im Advent 2025, obwohl sich Renate Schneider erstmals aus der Organisation zurückgezogen hat. Vier engagierte Mütter sorgen nun als Team für die passenden Rahmenbedingungen. Wie schön, dass sich bis auf den 24. Dezember für jeden Abend jemand gefunden hat, der mit einer kleinen Geschichte für heimeliges Wohlfühlen und eine kleine Auszeit in dieser sonst so hektischen Zeit sorgt. Etliche Grundschulkinder lesen eine Geschichte, große und kleine kommen zusammen und schenken sich heiteres, besinnliches, spannendes Vorlesen. Viel Erfolg dem neuen Team um
Maren Friedrich,
Patricia Kokott,
Julia Haller und
Tanja Arras!
Es grüßt sehr herzlich,
Silke Schürger
Am Donnerstag, 3.7. verabschiedeten wir die künftigen Schulanfängerkinder mit unserem schon traditionellen Picknickdeckengottesdienst im Kurgarten. Mit vielen Liedern, der Geschichte „Vom Ernst des Lebens“ und dem Segen für die Kinder gestalteten wir eine schöne Abschiedsfeier in Sicht- und Hörweite der Kirche.
An dieser Stelle möchten wir uns bei Kindern und Eltern für die schönen Geschenke – eine selbstgemachte
Gute-Wünsche-Skulptur, etliche Schubkarren für die zu erledigenden Arbeiten im Sand, sowie einen Apfelbaum bedanken.
Wir wünschen „unseren Regenbogenkindern“ einen gelingenden Übergang, nette Lehrerinnen, viel Spaß und Erfolg in der Schule und uns allen erholsame Ferien, die für die KiTa ab Mo, 21.07. beginnen.
Über einen sehr langen Zeitraum haben wir uns im Team intensiv mit der Gestaltung unseres Essensbereich in der Kita beschäftigt. Unser Ziel ist es, den früheren Werkraum in einen einladenden Essensraum zu verwandeln.
Ein großer Vorteil dieses neuen Raumes ist, dass es dort deutlich ruhiger sein wird, als im Flurbereich, da kein Durchgangsverkehr zur Garderobe oder in das Obergeschoss stattfindet. Wir möchten eine angenehme Atmosphäre schaffen, ein Ort, an dem Kinder ihr Frühstück und das Mittagessen entspannt genießen können. Mit dem neuen Raum möchten wir den Kindern noch mehr Struktur, Ruhe und Gemeinschaft beim Essen ermög-lichen. Ein fester und ungestörter Ort für die Mahlzeiten schafft Orientierung, stärkt Rituale und macht das gemeinsame Essen zu einem noch schöneren Erlebnis.
In den letzten Wochen haben wir mit den Kindern den Werkraum ausgeräumt und die Essensmöbel, das Geschirr, Stühle und Tische wieder eingeräumt. Es entstand ein wunderschöner Essensraum, den die Kinder seit Juni mit großer Begeisterung nutzen. Sie genießen weiterhin das leckere Frühstücks- und Mittagsessens-büfett, welches weiterhin frisch zubereitet wird, die Ruhe, die neue Atmosphäre und die schönen Gespräche die während des Essens entstehen.
Nun braucht es noch einen Namen für unseren Essensraum und die Kinder sind fleißig am Sammeln wie der Raum heißen könnte. Die Entscheidung wird nicht einfach für die Kinder werden, wenn sie sich zwischen Regenbogen Bistro, Riesen Pizzeria oder Kinder-restaurant und noch einigen Namen mehr, entscheiden müssen.
Es bleibt spannend.
Viele liebe Grüße
Das Kita Team
Auch in diesem Jahr sind wir wieder mit verschiedenen Kindergruppen in und um Lindenfels herum unterwegs, um unsere Umgebung von herumliegendem Müll zu befreien. Wir beteiligen uns damit bereits zum vierten Mal an der landesweiten Aktion „Sauberhaftes Hessen“. Dieses Projekt finden wir Erwachsenen unter verschiedenen Gesichtspunkten wichtig; es geht um Wahrnehmung und Verantwortung für uns selbst und unseren Lebensraum, es geht darum, dass Kinder sich selbsttätig und selbstwirksam erleben können, ihr Handeln hat unmittelbaren Einfluss. Die Kinder finden unsere Müllsammeltage in erster Linie spannend, ist doch nie sicher, was wo zum Vorschein treten wird. Wir sind immer dienstags unterwegs, sind ausgerüstet mit Arbeitshandschuhen, Greifzangen, Eimern, Müllsack, Bollerwagen und reichlich guter Laune, um zu finden, was andere fallen lassen. Wir waren bereits am Spielplatz in Schlierbach, vorbei am Schwimmbadparkplatz und dem Sportplatz, wo wir weniger fündig wurden als im letzten Jahr. Trotzdem kam doch einiges an Kuriosem zutage, so z.B. ein einzelner Schuh mit sich ablösender Schuhsohle, einige Meter weiter eine einzelne Socke (ob die zwei wohl mal zusammengehört haben!?), ein gutes Stück weiter ein Sonnenbrillenglas und noch etwas später schließlich die eine Hälfte eines Brillengestells. Für die Kinder war klar: da besteht ein Zusammenhang! Dieser arme Mensch musste nicht nur barfuß, sondern auf einem Auge blind den Heimweg finden, wie traurig!
Wirklich erschreckend war die Ausbeute an Zigarettenkippen, die wir in der Woche davor auf dem Fußweg vom Kindergarten bis zum Bürgerhaus gefunden haben.
Zur Info: Zigaretten brauchen etwa 10-15 Jahre, um sich in der Umwelt zu zersetzen (Quelle: antenna-bw.de). 10-15 Jahre, bis dahin sind die heutigen Kindergartenkinder volljährig! Außerdem sammelten wir leere Dosen, Flaschen, Papier- und Plastiktüten, und im Löwenbrunnen jede Menge Utensilien, die ganz sicher nicht ins Wasser gehören. Auch an diesem Tag war das Highlight eine kleine Legoanleitung („Die hab ich mir schon immer gewünscht!“). Ein regelrechter Schatz, den wir da entdeckt haben.
Wir freuen uns auf die nächsten beiden Touren und sind gespannt, was uns erwarten wird. Gleichzeitig möchten wir an dieser Stelle im Namen der Kinder an alle Leserinnen und Leser appellieren, dass Müll nicht in die Natur (oder an den Straßenrand), sondern in den Mülleimer gehört. Wenden Sie sich bei Fragen doch einfach an Ihre Kinder!
Mit herzlichen Grüßen aus der KiTa, Meike Ullrich, Silke Schürger und die Kinder
Die Ausgangslage: in unserem Turn- und Bewegungsraum gibt es verschiedene Materialien, die die Kinder zum Balancieren, Klettern, Bauen, Gestalten benutzen können, darunter auch Holzklötze in verschiedenen Größen. Leider kam es in der Vergangenheit zu kleineren Verletzungen im Umgang mit diesen Klötzen, weshalb diese ausgetauscht wurden.
Die Idee: eigentlich warteten die Bausteine nun auf die Entsorgung über den Sperrmüll. Einer Kollegin war dieser „finale Schritt“ auch im Sinne eines nachhaltigen Handelns aber zu endgültig und so kam der Gedanke, aus den ehemaligen Spielsteinen etwas Neues entstehen zu lassen.
Die Umsetzung: Gemeinsam mit einer Kindergruppe suchten wir nach einer neuen Verwendung und kamen schnell darauf, eine Figur, die fast so groß wie ein echtes Kind ist, zusammenzufügen und als Hinweisschild am Straßenrand vorm Kindergarten aufzustellen. Zur vorbereitenden Ausführung durfte der Ehemann einer anderen Kollegin in die Klötze Löcher bohren und mittels Gewindestäben eine stabile Verbindung der einzelnen Elemente herstellen. Zurück im Kindergarten machten sich viele fleißige Kinderhandwerker ans Abschleifen („Puh, ganz schön staubig und anstrengend!“) und Bemalen der Elemente.
Das Ergebnis: nach der abschließenden Versiegelung begrüßt die wunderschöne Figur nun freundlich und gut gelaunt alle Menschen, die zur KiTa kommen. Im Gespräch mit dem Ordnungsamt der Stadt wird sicher bald entschieden sein, an welcher Stelle unsere Figur ihren endgültigen Platz beziehen darf, damit für alle
motorisierten Verkehrsteilnehmer noch deutlicher zu sehen ist, dass im Bereich der KiTa ganz zu recht Tempo 30 gilt!
Einen schönen Ausflug mit „Jung“ und „Alt“
Mit einer Kleingruppe von Kindern haben wir die Bewohner der „Parkhöhe“ in Lindenfels besucht.
Wir wurden sogar mit dem eigenen Bus abgeholt. Die Fahrt war sehr spannend und wir haben viel gelacht.Im Gepäck hatten wir jede Menge Vogelhäuschen, Papier und Stifte.
In der Parkhöhe angekommen wurden wir herzlichst in Empfang genommen und mit leckerem Saft begrüßt. Gemeinsam mit ein paar Bewohnern haben wir dann gemalt, gelacht, viel erzählt und uns über Vögel ausgetauscht. Ein Vogelhäuschen haben wir als Andenken wieder mit in die Kindertagesstätte genommen. Die anderen Häuschen blieben dort, damit auch die Bewohner die vielen Vögel beobachten können, wie wir.
Mit diesem schönen Segenslied von Clemens Bittlinger verabschiedeten wir Bürgermeister Michael Helbig aus seinem Amt. Er war unserer Einladung gern nachgekommen und besuchte uns während einer großen Morgeninfo an einem Mittwoch im März.
Im Vorhinein überlegte eine Kollegin gemeinsam mit den Kindern, welche guten Wünsche wir Herrn Helbig für seinen neuen Lebensabschnitt mitgeben möchten: „Ich wünsche dir ein Haus am See“, „Ich wünsche dir hundert neue Handys“, „Viel Glück und viel Segen“, „Eine schöne Rente“, „Ich wünsche dir dein Lieblingsessen“ …
Die Wünsche wurden ausgeschnitten an ein Rosmarinstämmchen gehängt, die ihn in seinem Zuhause an
seine Zeit in Lindenfels erinnern sollen.
Außerdem hatten sich einige Kinder Fragen überlegt, die sie dem Bürgermeister stellten:
„Was macht der Bürgermeister in der Rente?“
Antwort Hr. Helbig: „Zuerst mal ausschlafen!“
„Wo gehst du hin, wenn du nicht mehr der Bürgermeister von Lindenfels bist?“
Antwort Herr Helbig: „Ich bin dann erst mal zu Hause und überlege mir, was ich mit meiner Zeit machen kann“.
Herr Helbig hatte sich auf seinen Besuch bei uns vorbereitet und ein schönes Bild mitgebracht. Darauf zu
sehen ist der Bürgermeister, wie er im Hörspiel von Bibi Blocksberg bekannt ist.
Herr Helbig fragte die Kinder, ob sie Ideen hätten, wofür er in seinem Amt zuständig war und erklärte, dass nicht nur die Spielplätze und der Kindergarten, sondern auch das Wasser aus dem Wasserhahn fürs Zähneputzen oder die Feuerwehr ganz wichtige Bereiche sind, um die sich ein Bürgermeister und alle Beschäftigten der Stadt kümmern müssen.
Im Anschluss an unsere Morgenrunde luden wir Herrn Helbig zum gemeinsamen Frühstück im Bistro unserer Kita ein. Herr Helbig nahm sich Zeit für nette Gespräche mit den Kindern und bedauerte, dass nicht viele seiner Arbeitstage während seiner Amtszeit so entspannt starten konnten.
Lieber Herr Helbig, wir danken Ihnen für die gute Zusammenarbeit in den letzten 12 Jahren und wünschen Ihnen und Ihrer Familie alles Gute für die Zukunft.
Sei behütet auf deinen Wegen,
sei behütet auch mitten in der Nacht.
Ob Sonnentage, Stürme oder Regen
hält der Schöpfer über dir die Wacht.
Es grüßen alle Mitarbeiterinnen und die Kinder der
Kindertagesstätte.
Die angehenden Schulkinder unserer Kita haben ganz besondere Tage hinter sich. Auf dem Tagesplan stand eine Projektwoche rund um das Thema Feuerwehr. Die Kinder konnten das Thema mit allen Sinnen erleben und begreifen. Gestartet wurde mit einer Bildergeschichte, in der ein Brand gelöscht wird. In der Künstlerwerkstatt entstanden zahlreiche Kunstwerke wie gemalte Bilder, Feuerwehrhelme und ein großes Feuerwehrauto aus Pappe. Im Bauraum haben fleißige Kinderhände kleine Feuerwehrzentralen aus Lego und Bausteinen gebaut. Streichhölzer wurden entzündet und randvolle Wassereimer kamen zum Einsatz, um den imaginären Brand so schnell wie möglich zu löschen.
Doch das Highlight der Projektwoche war eindeutig der Besuch des Feuerwehrhauses in Lindenfels! Bereits am Morgen waren die Schulkinder ganz aufgeregt und haben mit ihren gepackten Ruck-säcken gespannt gewartet. Plötzlich ist etwas zu hören…. ein ganz kurzes Ertönen des Martinhorns und schon fahren drei riesige Feuerwehrautos an der Kita vor. Einmal in einem echten Feuerwehrauto mitfahren dürfen, so ein Erlebnis werden die Kinder sicher immer in Erinnerung behalten. Am Feuerwehrhaus angekommen, steigt die Spannung immer weiter. Vier Feuerwehrleute haben die Kinder den Vormittag über begleitet und mit spannendem Wissen versorgt. „Wie lautet die Notrufnummer?, Wie verhalte ich mich im Brandfall?, Was ist alles in einem Feuerwehrauto drin?,……“ Vielleicht bekommt die Kinderfeuerwehr bald Zuwachs, wer weiß.
Wir danken der Feuerwehr Lindenfels ganz herzlich für dieses Abenteuer, ganz im Sinne der Brandschutzerziehung, und freuen uns aufs nächste Jahr!
Es grüßt Sie das gesamte Team der Kita „Baur de Betaz“.