Menu
Menü
X

2. Philosophisches Gespräch - Ich frag mich...

Die Ideenwerkstatt lädt ein zum gemeinsamen Philosophieren zu der Frage:

„Muss man sich entscheiden?“

am Freitag, den 19. August 2022
um 18:00 Uhr
im Friedensgarten an der evangelischen Kirche.

Für das leibliche Wohl wird gesorgt.
Da die Teilnehmerzahl auf 12 begrenzt ist, wird um Anmeldung bis zum
16. August gebeten.
Mail:
krauss@network-rope.org
oder Tel.: 0176 – 78980317
Wir freuen uns auf interessante Gespräche.

 

Manuela Riebel

Konfirmationsjubiläen

Konfirmationsjubiläen

Liebe Konfirmationsjubilarinnen und -jubilare,

in diesem Jahr ist es 50, 60, 65 oder sogar 70 Jahre her, dass Sie zur Konfirmation gegangen sind – hier in Lindenfels oder auch an einem anderen Ort.

Dieses Jubiläum möchten wir mit Ihnen feiern und laden Sie herzlich ein zum Fest-Gottesdienst anlässlich der Jubelkonfirmationen

am 25. September um 10 Uhr.

Damit wir Ihnen eine Urkunde ausstellen können, bitten wir herzlich um Anmeldung bis spätestens 13. September unter der Telefonnummer: 06255-512
oder per E-Mail
buero@kirche-lindenfels.de.

 

Wir freuen uns auf Sie!

Gottesdienst auf dem Weg

Nicklas-Bergmann
Nicklas-Bergmann
Nicklas-Bergmann
Nicklas-Bergmann

Lindenfels/Fürth. „Gottesdienst auf dem Weg“ hieß das gemeinsame Angebot der evangelischen Kirchengemeinden Fürth und Lindenfels: Auf dem Pilgerweg „Camino incluso“ ging es bei hochsommerlicher Hitze von Lindenfels aus in etwa zwei Stunden hinab nach Fürth. Pilgern, so heißt es manchmal, sei Beten mit den Füßen. Anders als die meisten anderen Gottesdienste fand dieser nun nicht nur im Freien statt, sondern auch an keinem festen Ort, sondern eben: auf dem Weg. Unterwegs hörten die spirituell gehenden Wanderer an zwei Stationen biblische Texte und wandten sich in Gebeten an den, der immer und auf allen Wegen mitgeht. Pfarrerin Nina Nicklas-Bergmann (Fürth/Lindenfels) hatte ihre Flöte eingepackt, um die Lieder zu begleiten, ein Holzkreuz, welches abwechselnd getragen wurde, ging in der Gruppe ebenfalls mit. Ein Wegstück wurde im Schweigen zurückgelegt.

„Ich fand den Weg und die Stationen richtig schön, und es hat mir Freude gemacht, mit vielen unterwegs zu sein“, sagte etwa die Bergsträßer Präses Ute Gölz, die ebenso wie der Starkenburger Propst Stephan Arras sowie knapp 50 weitere Personen an der Pilgerwanderung teilnahm.

 

Die Idee für dieses Angebot, sagt Pfarrerin Nicklas-Bergmann, entstand bei einem Nachbarschaftstreffen beider Kirchengemeinden und kann natürlich auch programmatisch gesehen werden im Hinblick auf die Zukunft der (evangelischen) Kirche: Wegen stetig kleiner werdender Gemeinden und weniger hauptamtlichem Personal wird die Zusammenarbeit über bislang definierte Grenzen und den eigenen Kirchturm hinaus immer wichtiger. Gerade so gesehen ist es natürlich schön und passend, gemeinsam miteinander auf dem Weg, „unterwegs“, zu sein.

Entsprechend waren bei der aufwändigen Vorbereitung und der Begleitung des Weges etliche ehrenamtlich engagierte Menschen aus beiden Gemeinden aktiv, aus den Kirchenvorständen, aber auch darüber hinaus.

 

Das Besondere an dem von der Heidelberger Lehrerin Claudia Hanko und Frank Böhm – beide ebenfalls mit unterwegs – auf den Weg gebrachten „Camino incluso“ ist, dass er barrierefrei, also durchwegs auch von Menschen mit körperlichen Einschränkungen zu begehen ist. Die Wege sind gut und auch mit einem Rollstuhl oder Handbike zurückzulegen. (Übrigens auch von Eltern mit Kinderwagen.) Dieser Pilgerweg führt laut Internet-Eintrag bei Wikipedia in insgesamt 84 Kilometern von Bensheim-Auerbach nach Heidelberg, es gibt hinführende Seitenwege, die zusammen noch einmal rund 70 Kilometer ausmachen, wie Claudia Hanko erzählte.

 

Der Tag begann mit einem von der Kirchengemeinde Lindenfels vorbereiteten Frühstück vor der dortigen Kirche und einer Andacht mit Pfarrerin Nina Nicklas-Bergmann im Gotteshaus. Zum Schluss empfing Pfarrerin Denise Wenz (Fürth) die Pilgergruppe in der Fürther Kirche. Mit einem ebenfalls vorbereiteten Stärkungsmahl unter schattigen Bäumen klang der Pilgertag am frühen Nachmittag aus.

 

 

 

Gottesdienst in Harmonie

eigene

Der Ökumenische Kirchenchor war nach langer, pandemiebedingter Pause am Sonntag, den 10. Juli, im Gottesdienst zum ersten Mal wieder zu hören. Unter der Leitung von Chorleiter Andreas Demmel gestaltete er den Gottesdienst unter dem Motto „Blackbird – Jesus und die Ehebrecherin“.

In besonderer Weise gelang es dabei dem Chor, den Gesang der Gemeinde mit den Stimmen des Chores zu verbinden. Gleich am Anfang fanden alle im Kirchenraum mit dem Lied „Wohl denen, die noch träumen“ zu einem
Zusammenklang. Die liturgischen Texte wurden von Mitgliedern des Chores gesprochen und musikalisch klangstark durch ein „Kyrie Eleison“ und das „Laudate omnes gentes“ abgerundet.

Die Ansprache wandte sich der Ehebrecherin zu, die durch die Barmherzigkeit Gottes gerettet und in Freiheit einen Neuanfang wagen durfte. Untermalt
wurden die kurzen Worte von dem bekannten Beatles-Song Blackbird, den Birgit Ruoff den Zuhörern einfühlsam nahe brachte.

Ein Höhepunkt des Gottesdienstes war das Lied des englischen Komponisten
Bob Chilcott „Can you hear me“, in dem die Gefühle und Eindrücke eines gehörlosen Kindes von der es umgebenden Welt  vom Chor sanft und virtuos zum Klingen kamen.

Den Abschluss fand der Gottesdienst in einer eindrücklichen, musikalischen Friedensbitte, die sich dem Krieg in der Ukraine und allen Kriegen auf der Welt annahm.

Dem Ökumenischen Kirchenchor ist ein wichtiges Ziel, die Musik und besonders den Gesang in der Gemeinde zu unterstützen und im Gottesdienst die Freude am Singen zu entwickeln zu helfen. Die Chorproben, die derzeit immer mittwochs um 19 Uhr in der Evangelischen Kirche stattfinden, stehen jedem offen, der einen schönen Abend voller Musik erleben möchte.

 

Vakanzvertretung in Lindenfels

Atelier Volk

„Vertraut den neuen Wegen“ – dieses Lied von Klaus Peter Hertzsch ist eines meiner Lieblingslieder in unserem Gesangbuch.

Neue Wege liegen mit dem Eintritt in den Ruhestand vor Ihrer langjährigen Pfarrerin

Jutta Grimm-Helbig.

 

Neue Wege liegen vor Ihnen, der Kirchengemeinde, der ja nun nicht nur die Pfarrerin fehlt, sondern die sich überhaupt in einem Veränderungsprozess befindet: die Pfarrstelle wurde gekürzt, das Pfarr- und Gemeindehaus soll verkauft und eine „WG“ mit den katholischen Geschwistern angestrebt werden, um nur das zu nennen.

 

Neue Wege und Herausforderungen für die Gemeinde und vor allem auch für diejenigen, die das Gemeindeleben gestalten und verantwortlich leiten, den Kirchenvorstand, aber auch allen Mitarbeiterinnen und Mitarbeitern.

Manche Prozesse sind vielleicht schmerzlich; manches wird anders werden, anders werden müssen. Anderes birgt neue Möglichkeiten, Synergieeffekte. Und in jeder Krise steckt auch eine Chance und der Kirchenvorstand hat vieles schon angedacht und angepackt, gute neue Wege gesucht.

 

Ab dem 1. Dezember bin ich mit der Vakanzvertretung in Ihrer Gemeinde beauftragt und freue mich, mich punktuell einbringen zu können und die Gemeinde ein Stück weit auf den neuen Wegen zu begleiten.

 

Mein Name ist Nina Nicklas-Bergmann, vor inzwischen fast zwei Jahren habe ich die halbe Pfarrstelle in Fürth übernommen. Mit meinem Mann und unseren drei Kindern wohne ich in Reichelsheim. Zu meinen Aufgaben in Ihrer Gemeinde wird vor allem die Begleitung von Kasualien, Gottesdienste (vor allem im Seniorenheim) sowie die Unterstützung des Kirchenvorstands gehören.

 

Neue Wege – manchmal schrecken wir davor zurück, manchmal begreifen wir sie als Chance. Wie auch immer:

wir gehen nicht allein, sondern mit dem lebendigen Gott an unserer Seite.

Er weist uns den Weg und eröffnet Zukunft – für uns persönlich, für unsere Gemeinde und Kirche.

 

„Vertraut den neuen Wegen und wandert in die Zeit! Gott will, dass ihr ein Segen für seine Erde seid. Der uns in frühen Zeiten das Leben eingehaucht, der wird uns dahin leiten, wo er uns will und braucht.“ 

 

Pfarrerin Nina Nicklas-Bergmann

Sie erreichen mich über das evangelische Pfarramt oder per Mail Bettina.Nicklas-Bergmann@ekhn.de bzw. Telefon 0170 2981 312.

 

 

top